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Geliebte Krabbelviecher

Haben wir hier das verheißungsvolle Wort "Blattläuse" gehört?

Naturgartenbalkon Balkon Marienkäfer Fotomontage
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Zwei Scherenbienen (Osmia florisomne) am Eingang der Niströhre  [Bild zum Vergrößern anklicken]
Zwei Scherenbienen (Osmia florisomne) am Eingang der Niströhre [Bild zum Vergrößern anklicken]

Nun ja .... wenn Sie "Ungeziefer" durch Insekten ersetzen, wird deren Besuchsrate sicherlich deutlich zunehmen. War das aber letztendlich nicht der Sinn des Ganzen? Natürlich verirren sich immer wieder mal Wildbienen und andere Flugkünstler in mein Wohnzimmer, aber die werden dann eben behutsam wieder ins Freie gesetzt, und das war' dann auch. Zum Ausgleich habe ich die Möglichkeit viele fesselnde Beobachtungen zu machen und zahlreiche Naturgartenfotos mit einem Anreiseweg von zwei Schritten zu schießen.

 

Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Meine Katzenminze (Nepeta cataria) wird jedes Jahr von Blattläusen förmlich überschwemmt. Statt bei diesem Anblick mit einem gequälten Aufschrei in den Baumarkt zu hechten und mir das brandneuste Insektizid aufs Auge drücken zu lassen, vertrete ich eine völlig andere Strategie. Ich warte ab!

 

Schon nach kurzer Zeit stellen sich die ersten Marienkäfer ein, um Breschen in die Reihe der Blattläuse zu schlagen. Wenig später beteiligen sich ihre Larven an dem Festschmaus, auch die Larven von Schwebefliegen und Florfliegen sind berüchtigte Blattlauskiller. Nach wenigen Wochen hat sich das Problem von alleine erledigt, fast empfindet man ein wenig Mitleid mit den wenigen, überlebenden Blattläusen.

 

Wenn im März die allerersten Mauerbiene schlüpfen und endgültig das Frühjahr einläuten, freue ich mich wie ein Schneekönig. Nichts gegen Geranien, aber einem Naturgartenbalkon mit einheimischen Wildstauden können sie nicht einmal ansatzweise das Wasser reichen.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Klaus Arck (Sonntag, 27 April 2014 19:36)

    ich habe seit Jahren einen Art Naturgarten auf meiner Dachterrrasse. In erster Linie habe ich jede Menge Kräuter und Palmen. In meiner
    Washingtonia-Palme fühlen sich die Armeisen wohl - es müssen wohl paradisische Zustände herrschen. Ich kann machen was ich will (außer Chemie) sie kommen immer wieder und sind fruchtbar ohne Ende. Der Palme hat es nicht geschadet.
    Auch fühlen sich die Mäuse bei mir sehr wohl. Sie haben sogar im Balkonkästen genistet uns sich vermehrt.
    Soll ich mir jetzt Füchse halten um das Problem "natürlich" zu lösen?
    Bin für beide Probleme für Anregungen danklbar.