Die heimtückischen Gemeinheiten von Hintergrundebenen und ihre automatische Entschärfung beim Öffnen jeder Bilddatei

Das Schloßsymbol auf der Hintergrundebene verheißt massiven Ärger
Das Schloßsymbol auf der Hintergrundebene verheißt massiven Ärger

Vielleicht kennt Ihr diese Situation: Ihr sitzt seit geraumer Zeit an einem Bild in Photoshop und plötzlich funktioniert gar nichts mehr! Euer Bild läßt sich weder verschieben noch skalieren, alle möglichen Standardfunktionen sind plötzlich ausgegraut und inaktiv. In so einem Fall sollten sollten sofort sämtliche Alarmklingeln bei Euch schrillen: Achtung, Hintergrundebene! Hintergrundebenen können eine Zeitbombe sein, die exakt dann detoniert wenn ihr überhaupt nicht darauf gefaßt seid. Sinnvoll ist es daher, sie möglichst schon vor der Katastrophe zu entschärfen. Am elegantesten ist es, diese lästige Prozedur von Photoshop automatisch beim Öffnen jeder Bilddatei durchführen zu lassen.

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Kommentare: 2
  • #1

    Claudia (Dienstag, 08 Oktober 2013 02:38)

    Lieber Werner,
    so sehr ich Deine Tutorials genieße wegen Deines Feuereifers und der nicht immer subtilen Ironie, so sehr möchte ich Dir dieses Tutorial um die Ohren schleudern!
    ;-)))
    Nein, weit entfernt davon – ehrlich – aber dennoch ...!
    Du fluchst so sehr auf die abgeschlossene Hintergrundebene, dass ich schon mit einiger Vehemenz zurück schreien muss:
    Gott sei dank ist die Hintergrundebene abgesperrt (und das sollte sie auch bleiben)!!!
    Denn, viel schlimmer noch als eine Ebene, die sich ein wenig vor Bearbeitung sträubt (mit Steuerung+J hat man im Bruchteil einer Sekunde eine Kopie der Hintergrundebene gemacht, die frei editierbar ist – die ursprüngliche kann man ja einfach ausblenden), ist eine Bearbeitung auf dem Original.
    Und ich kenne viele, die ohne groß nachzudenken auf der Hintergrundebene rumwerkeln und das dann auch noch abspeichern.
    Schön! Und wenn sie Fehler gemacht haben, was dann?
    Goldene Regel in der Bildbearbeitung: Spiegele/schütze das Original! Photoshop hilft dabei!
    Nee, also das konnte ich jetzt echt nicht so stehen lassen!
    Eine echte Zeitbombe wäre, nicht ab und an per STRG+S zu speichern, aber die Hintergrundebene nun wahrlich nicht.
    Ich bin mir aber sicher, dass ich aus Deinen anderen Tutorials noch etwas heraus ziehen kann – meine Anerkennung dafür hast Du.
    Ahoi
    Claudia

  • #2

    Gerald (Samstag, 11 Januar 2014 14:52)

    Hallo Werner,

    für alles gibt es eine Lösung, auch für das Problem, das Claudia im vorigen Kommentar - aus gutem Grund und völlig zu Recht - angesprochen hat; auch ich halte das Bearbeiten der Original-Hintergrundebene für gefährlich.

    In PS kann man doch, anstatt die Original-Hintergrundebene beim Öffnen einer Datei automatisch in eine normale Ebene umzuwandeln und dabei das Original zu verlieren, die HG-Ebene ebenso automatisch duplizieren.

    Man erstellt eine Aktion, welche die HG-Ebene auswählt und anschließend dupliziert. Im Skriptereignis-Manager verbindet man dann statt des in diesem Tutorial angegebenen, internen Skripts nun diese eigene Aktion mit dem Ereignis "Dokument öffnen" - fertig!

    Dann bekommt man sofort nach Öffnen einer Datei oberhalb der weiterhin vorhandenen Original-Ebene "Hintergrund" die bearbeitbare Ebene "Hintergrund Kopie".

    Im übrigen möchte ich mich ganz herzlich für Deine sehr hilfreichen anderen Tutorials und die damit verbundene Mühe bedanken!

    Alles Gute für das immer noch neue Jahr,
    viele Grüße, Gerald