Grundlegende Einführung in Sinn und Zweck von Ebenenmasken und deren Handhabung. Praktische Anwendungsbeispiele.

Photoshop ohne Ebenenmasken: Ein Schneckenporsche
Photoshop ohne Ebenenmasken: Ein Schneckenporsche

Eine Bildbearbeitung ohne Ebenenmasken ist ähnliche effizient wie einen Porsche ausschließlich im ersten Gang zu fahren. Die geballten PS unter der Motorhaube zappeln in ihren Startlöchern, begierig darauf loszuröhren und endlich ihr geballtes Potential zu entfalten. Aber Ihr laßt sie einfach nicht. Das ist wirklich nicht sehr nett von Euch! Jeder ehrbare Porsche wird hier irgendwann verzweifeln und Photoshop geht es ähnlich.

 

Jede Bildbearbeitung leidet unter einem generellen Problem. Ohne Ebenenmasken könnt ihr jeden Bearbeitungsschritt nur pauschal über das gesamte Bild bügeln, ohne Rücksicht auf Verluste. Bildbearbeitung links oben oder rechts unten? Forget it! Der Großteil des Bildes wird zwar von den Änderungen profitieren, aber ein kleiner Teil wird sich vermutlich sogar verschlechtern. Der Inhalt der meisten Fotos ist nun einmal sehr heterogen bezogen auf Helligkeit, Kontrast, Sättigung usw. Deshalb ballert Ihr mit einer abgesägten Schrotflinte um Euch. Das Ziel wird zwar durchaus erreicht, ihr erlegt Euer Wild, aber nur zu dem Preis beträchtlicher Kollateralschäden. Alles was sich in der Nähe befindet wird ebenfalls mit Blei gespickt. Ebenenmasken geben Euch ein Präzisionsgewehr in die Hand, mit dem Ihr nur das anvisierte Ziel sauber trefft.

 

Durch die selektive Bearbeitung einzelner Bildbereiche steigert sich die Bildqualität drastisch. Trotzdem ist das zugrunde liegende Prinzip und ihre Handhabung geradezu lächerlich einfach. Ohne den Einsatz von Ebenenmasken stagniert die Bildbearbeitung ab einem gewissen Punkt, mit Ebenenmasken sind den Möglichkeiten kaum noch Grenzen gesetzt.

 

Im folgenden Videotutorial beschreibe ich die Vorgehensweise mit Ebenenmasken sehr ausführlich und liefere etliche konkrete Anwendungsbeispiele. Danach solltet Ihr zumindest das grundlegende Prinzip verstanden haben und in der Lage sein Euch mit neuem Elan auf Eure Fotos zu stürzen.

 

Stellt am Besten zunächst die Auflösung bei dem Zahnradsymbol rechts unter dem Video auf 720p und seht das Video im Vollbildmodus an, sonst ist die Bildqualität eher ***). Sollten einzelne Videosequenzen sich wiederholen, wechselt bitte zu YouTube, dort gibt es diesen Effekt nicht.

 

Viel Spaß beim Anschauen und Ausprobieren!

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Kommentare: 2
  • #1

    hans-joachim (Dienstag, 19 Juli 2016 22:09)

    sehr gut erklärt - endlich hab auch ich es kapiert

  • #2

    Walter (Sonntag, 11 Dezember 2016 09:32)

    Vielen Dank. Sehr aufschlussreich und gut erklärt.